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Wieviel Kritik verträgt ein Autor? - Oder - wie man sich selbst die Butter vom Brot nimmt.
Ich spare mir Verlinkungen, diese gibt es bei Sara Salamander zu Hauf und mit einer ebenso tollen Meinung nachzulesen.
Das Ganze nimmt nun gerade lachhafte Züge an. Autor und Verlag schießen gegen die Buchblogger, die ja weder Literatur noch sonstwas studiert haben. Es werden Thesen aufgestellt, wer überhaupt kritisieren darf, wie Kritiken auszusehen haben, was geschrieben werden darf.
HALLO - GEHTS NOCH?
Liebe(r) Autor(en/Innen),
Ihr/Sie vergessen eines: Wir sind ihr Publikum. Sie spielen für uns. Wir bezahlen Sie und den ganzen Kladderadatsch auf der Bühne und dahinter durch den Kauf Ihrer Bücher. Sie schreiben für uns, die wir Ihnen durch unser Geld den Kauf von Häusern, Autos oder ganz banal des täglichen Brotes finanzieren.
Ich habe schon einige Autoren kommen und gehen gesehen. Ich denke, manche erweitern die Liste durch falsches Vorgehen von selbst und ohne nachzudenken.
Kritik ist nichts Böses. Sie soll uns formen, uns Hilfe geben uns weiterzuentwickeln. Kritik ist etwas positives, auch wenn man sich zuerst auf den Schlips getreten fühlt. so hat sie doch etwas erreicht: Sie bringt uns zum nachdenken.
Mir fällt hierzu eigentlich nur noch ein: Wer nicht hören will, muss fühlen.
Ach und nebenbei bemerkt: Auch ich lasse mir weder von Verlagen, Autoren, Communities vorschreiben, wie ich diesen Blog führe, was ich schreibe, wie welche Kritiken zu verarbeiten sind. Ich bin neutral, habe eine eigene Meinung - und die lasse ich mir nicht nehmen.
In diesem Sinne: Viel Spass beim nächsten Buch - egal ob es gefällt, oder nicht!
Susi R. 21.01.2012, 15.07 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: in eigener Sache
Ich.darf.nicht.schlafen - S.J.Watson

Genau das passiert Christine jeden Morgen. Mit mühsamen Schritten versucht sie ihrem vergangenen Leben auf die Schliche zu kommen. Sie beginnt Tagebuch zu schreiben. Das findet sie aber nur wieder, wenn sie einen Anruf ihres behandelnden Arztes bekommt, wobei sie eigentlich auch nicht weiß, daß sie seine Patientin ist.
Ihr Ehemann Ben, - ist sie wirklich verheiratet? - versucht ihr ebenfalls auf die Sprünge zu helfen. Und wieso hat sie Flashbacks mit einer rothaarigen Frau und wer zum Teufel ist Adam?
Und warum steht in ihrem Tagebuch: Trau Ben nicht? Ist eigentlich alles so, wie es scheint?
Ein irrsinniger Thriller, den ich verschlungen habe. Kann man sich noch mehr Grauen am frühen Morgen vorstellen, als nicht zu wissen, wer man ist? Wieso ist mein Körper plötzlich 20 Jahre älter, meine Haare grauer, meine Kleidung so anders. Wer zum Teufel bin ich?
Eine Frage die Christine Lucas langsam aber sicher für sich beantworten muss.
Susi R. 08.01.2012, 20.50 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Buch/eBook | Tags: Thriller
Das Licht, das tötet - Derek Meister
Seit ein paar Wochen gibt es mit Hörstern und mir eine neue Kooperation. Die Webseite hoerstern.de hat sich auch Kinder- und Jugendliteratur spezialisiert. Und gerade deswegen freue ich mich auch sehr auf die Zusammenarbeit, denn ich liiiiebe Kinder- und Jugendbücher - egal ob digital, gedruckt oder auf den Ohren :).
Das erste Buch, welches ich rezensieren werde, ist von Derek Meister - Das Licht, das tötet.

Inhaltsbeschreibung vom Hörstern;
Es gibt sie. Ian Boroughs weiß es. Er kann sie sehen. GEISTER.
Sie tauchen aus dem Nichts auf. Sie verbrennen alles, was sie berühren. Sind diese Wesen schuld am Tod seines Vaters? Sind sie der Grund, weshalb Ians Großvater seit über dreißig Jahren verschollen ist? Gemeinsam mit seinem besten Freund beschließt der 17-jährige Ian, das Geheimnis zu lüften. Nicht ahnend, wie gefährlich die Geister wirklich sind …
Eine intelligente Kombination der Genres Mystery, Thriller und Science Fiction: Der Drehbuchautor Derek Meister bezieht sich in diesem Roman auf realhistorische Ereignisse, wie z.B. die Ufo-Sichtung in Bentwater. Er stellt Phänomene der modernen Physik in einen neuen spannenden Zusammenhang und bezieht sich auf die „Stringtheorie“, die den Aufbau unserer Materie neu beschreibt. Auch die Schauplätze, die der Autor dank sorgfältiger Recherche mit viel Lokalkolorit zum Leben erweckt, sind außergewöhnlich: Die Geschichte spielt in den schnelllebigen Metropolen London und Tokio, aber auch auf einer Forschungsstation in der Abgeschiedenheit der Antarktis.
Zur HÖRPROBE gehts HIER lang.
Meine Meinung:
Mit Nicky von Tempelhoff ist ein sehr guter Vorleser für dieses Hörbuch gewählt worden.
Schon nach ein paar Minuten ist man mitgerissen und lauscht gespannt dem Hörbuch.
Das Buch spielt an 4 verschiedenen Orten: London, Tokio, der Antarktis und Rendlesham, dem mysteriösen UFO-Ort. Die Orte und die Personen verknüpfen sich während des Lesens miteinander, so dass man genau weiß, daß alles irgendwie zusammenhängt.
Ebenfalls gut gestaltet ist die Größe der Kapitel. Sie bewegen sich zwischen 4 und 9 Minuten - in meinen Augen sehr kindgerecht.
Susi R. 08.01.2012, 20.18 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Hörbücher | Tags: Jugendbuch
Gaby Köster - Ein Schnupfen hätte auch gereicht
Gaby Köster ist uns allen als Rita in der gleichnamigen Comedyserie bekannt. Sie war das Ziehkind von Rudi Carrell in "7 Tage-7Köpfe" und erlitt bei den Dreharbeiten zu Rita einen Schlaganfall. Ihr Leben änderte sich komplett - Rollstuhl, aufgesägte Schädelplatte, Chaos im Gehirn.Die Beschreibung des Hörbuches bei Audible
lautet wie folgt:
Gaby Köster ist wieder da! Und räumt auf! Mit Gerüchten und Lügen über ihre Krankheit. Schonungslos. Wahr und aufrichtig ehrlich. Mit großer Klappe und großem Herz! Laut und lustig. Sensibel und traurig. Eben 100% Gaby Köster. Wie man sie kennt und liebt.
Seit Jahren gehört sie zu den bekanntesten und erfolgreichsten Gesichtern der deutschen Comedy-Szene. Aber auf dem Höhepunkt ihrer Karriere passiert das, womit keiner rechnet: Gaby Köster erleidet einen schweren Schlaganfall. Ihre bewegende Geschichte ist die einer Ausnahme-Künstlerin und einer starken Frau, die trotz ihres schweren Schicksals nicht aufgibt und ihre neue Chance im Leben nutzt. Ein Buch, das einen berührt, immer wieder zum Lachen bringt und gerade deshalb so viel Mut macht!
Zur HÖRPROBE geht es HIER entlang...
Meine Meinung:
Ein erstaunliches Hörbuch, bei welchem ich oft innehalten musste. Denn Gaby Köster hat heute noch Probleme mit der Aussprache - das merkt man - und gerade das macht das Hörbuch authentisch und berührt.
Sie beschreibt sehr genau, wie es zum Schlaganfall kam. Erzählt detailliert vom Koma, den Wochen danach, den Gefühlen ihres Sohnes Donald, der Mum, den Freunden, die nicht von ihrem Bett wichen.
Und sie lässt ihr Leben Revue passieren. Nie langweilig, immer mit einem Augenzwinkern im Gesicht und einem frechen Spruch auf den Lippen. Diese Frau kann sich sehr gut selbst auf den Arm nehmen - trotz dieses Schicksalsschlages.
Für mich ein sehr kurzweiliges Hörbuch - eine absolute Hörbuchperle aus meiner Sicht.
Susi R. 08.01.2012, 19.34 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Hörbücher | Tags: Gegenwartsliteratur; Hörbuchperle



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