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Das Portal der Dämonen - John Connolly

Da ich ein Freund von Jugendliteratur bin, hat mich die Beschreibung des Hörbuches bei Audible sehr gereizt.

Der 11-jährige Samuel ist ein ganz normaler Junge, na ja, vielleicht ein bisschen schlauer als der Rest, aber ansonsten alles im grünen Bereich. Bis, ja bis seinen gelangweilten Vorstadtnachbarn nichts Besseres einfällt, als mal eben ein wenig Dämonenbeschwörung zu üben. Das klappt dummerweise überraschend gut und nun sind die dämlichen Nachbarn nicht nur von Dämonen besessen, sondern diese fiesen Gestalten auch noch hinter Samuel und seinem Dackel Boswell her. Die waren nämlich unfreiwillige Zeugen als die Hobby-Satanisten das Portal im Universum auftaten, durch das der finstere Lord nun seine Voraustrupps in die Welt der Menschen entsendet. Tja und jetzt ist es also an Samuel, den Schlamassel wieder zu richten und den Untergang der Menschheit zu verhindern.


Meine Meinung...

Dank des Teilchenbeschleunigers CERN in in der Schweiz ist die Pforte der Dämonen geöffnet. Zwar nicht in der Schweiz sondern im Keller der Abernathys, die just in diesem Moment mit ihren Nachbarn eine Dämonenbeschwörung geplant haben.

Die Abernathys und ihre Gäste werden ausgelöscht und ihre Körper werden  von Dämonen als Verkleidung genutzt. Sie wollen im Geheimen das Portal geöffnet lassen und so ihrem Meister ungeahnte Möglichkeiten eröffnen.

Mit dem Inkognito wird das aber so gar nichts, denn Samuel und sein Dackel haben alles durchs Fenster beobachtet.

Das wirft nun zwei Probleme für Samuel auf:
Wie soll er die Welt retten, wenn einem Zwölfjährigen niemand glaubt, und was hat er einem rachesüchtigen Dämon entgegenzusetzen, der ihm nach dem Leben trachtet?

Es könnte so gut weitergehen. Da taucht Nurd auf - die Geisel der Finsternis. Ein derart vom Pech geplagter Dämon der soviel Potential bietet... und der Schriftsteller vergeigt es.

Daran kann auch Gerd Köster nix machen, denn er liest ja nur das Buch vor - und die Übersetzung ist teilweise total verquer. So redet kein normaler Mensch...

Man hätte soviel draus machen können. Aber der Autor wolle sich offensichtlich nicht festlegen. Schade drum, dass ein Buch, dass so vielversprechend begang, so den Abgang gemacht hat. Schande über die Lektoren, die diese Übersetzung so durchgehen ließen.


Susi R. 01.02.2012, 20.38

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